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Genossenschaften führen die Interessen vieler zusammen.

Dr. Wolfgang George: Das Rechts-, Wirtschafts- und Sozialformat bietet den handelnden Akteuren in der Krankenversorgung und der Gesundheitswirtschaft die Möglichkeit zur Etablierung einer wertegeleiteten Ökonomie. (Foto: Wilfried J. Klein)

Dr. Wolfgang George: Das Rechts-, Wirtschafts- und Sozialformat bietet den handelnden Akteuren in der Krankenversorgung und der Gesundheitswirtschaft die Möglichkeit zur Etablierung einer wertegeleiteten Ökonomie. (Foto: Wilfried J. Klein)

Das genossenschaftlich organisierte Handeln bietet sich an, um die Interessen vieler bei einer Projekt-Finanzierung oder beim Geschäftsbetrieb zusammenzuführen. Das demokratische Wirtschaftsprinzip der Genossenschaft ist als förderungswürdiges Staatsziel in zahlreichen Bundesländern aufgeführt.

Netzwerke verhindern Insellösungen.

Im Gesundheitswesen und der Sozialwirtschaft existieren tradierte Betätigungsfelder von Genossenschaften (Einkauf, Handel, Wohnungswirtschaft). Die für die gegenwärtigen Anforderungen (etwa nach Zusammenführung der Systembeteiligten, integrierter Zusammenarbeit) zeitgemäßen Lösungen existieren in der Praxis — wenn überhaupt — als unverbundene Insellösungen.

2012 : Das von der UN ausgerufene Jahr der Genossenschaften

Genossenschaften stellen weltweit über 100 Millionen Arbeitsplätze bereit

Genossenschaften stellen weltweit über 100 Millionen Arbeitsplätze bereit

Der weltweite Erfolg der Genossenschaften ist eindrucksvoll. Laut Aussage der UNO existieren in mehr als 100 Ländern viele Tausend Genossenschaften, in denen 800 Millionen Mitglieder beheimatet sind und die über 100 Millionen Arbeitsplätze stellen.

Nach Berechnungen der FAO ernähren landwirtschaftliche Genossenschaften über die Hälfte der Weltbevölkerung.

Unsere Gesellschaft braucht mehr Werteorientierung.

Blick in die neue Stadtverwaltung in Gießen (Foto: wjk)

Blick in die neue Stadtverwaltung in Gießen (Foto: wjk)

Welchen Zukunftsbeitrag können Genossenschaften leisten?

Die ökonomische Substanz der Exportwirtschaft auf der unser wirtschaftlicher Erfolg maßgeblich beruht, droht durch die sich vollziehende Finanzkrise verloren zu gehen. Keiner hofft es und es gilt alles Machbare zu unternehmen um eine mögliche Talfahrt zu verhindern, zugleich wäre es naiv vor dieser Möglichkeit die Augen zu verschließen.

Gibt es noch Zweifel, welcher Weg eingeschlagen werden sollte?

Hessische Zukunft Windenergie

Hessische Zukunft Windenergie

Um die international formulierten Klimaziele und die des Ausbaus regenerativen Energien zu erreichen, ist auch im Mittelhessen der nächsten Jahre ein reges Handeln zu erwarten. Dabei zeigt unser neuer Regionalplan mit welchem Energiemix und bei Beachtung welcher Wegmarken dies gelingen kann. Es ist offensichtlich: Nie war der formulierte politische Wille – über alle Parteigrenzen hinweg — größer, die Rahmenbedingungen für die geforderte Energiewende besser als dies gegenwärtig der Fall ist.

Lehren aus Japan ziehen

Frühling bei erneuerbaren Energien (Foto: pixelio.de © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt)

Frühling bei erneuerbaren Energien (Foto: pixelio.de © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt)

Hessens Kommunen sind bereit und fähig ihren Anteil am Aufbau der erneuerbaren Energien zu leisten. Kooperative Ökonomie kann regionalen Interessen zugunsten einer aussichtreichen Goldgräberstimmung zusammenführen, auch wenn sich das Lebensumfeld ändert.

Die Katastrophe in Japan brachte die wichtige Diskussion um risikoärmere Technologien erneut in Gang. Aber auch die Ergebnisse der vergangenen Landtags- und Kommunalwahlen unterstützen die frischen Debatten um die Energieproduktion der Zukunft.

Neue Bündnisse für die Sicherung der Lebensqualität

Das Cover des neuen Buches

Das Cover des neuen Buches

Wirtschaftliche und soziale Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Bürgern – Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums über Wiedererstarkung genossenschaftlichen Wirtschaftens ermöglichen

Demographischer Wandel, vielerorts bestehende Landflucht junger und gebildeter Menschen hin in die urbanen Metropol- Regionen, Globalisierungsdruck auf die Wirtschaft allesamt Durchlauferhitzer der gegenwärtigen Situation Deutschlands. Anstelle des passiven Erlebens der bereits vielerorts spürbaren Auswirkungen gilt es durch aktives und zielgenaues Handeln zu verhindern, dass  zusehend die Lebensqualität der Menschen durch Rücknahme wichtiger Leistungsangebote sinkt.

Wo liegen die Begründungen für eine regional organisierte Medizin?

Essen Sie mal wieder Obst! (Foto: Wilfried J. Klein)Besitzen gesundheitliche Risikofaktoren eine räumliche Struktur?

Es sind epidemiologische Ergebnisse und die mit ihnen verbundenen Erfahrungen, die deutliche Hinweise auf eine regional moderierte Beeinflussung von Krankheiten — von deren Entstehung bis hin zur Versorgungsstrategie — nahelegen.

So beschreiben bereits Becker und Wahrendorf in ihrem Krebsatlas 1981-1990 die regionalen Unterschiede in der Mortalität und Inzidenz verschiedener Krebsformen und begründen damit regional unterschiedliche Präventions-, Behandlungs- und Rehabilitationsstrategien.

Regionalentwicklung entlang der Bedürfnisse und Lebensqualität der Menschen

Mensch im Mittelpunkt (Foto: Wilfried J. Klein)Der Mensch im Mittelpunkt regionaler Gesundheits- versorgung

Die Zufriedenheit des Einzelnen hängt weniger von einer abstrakt- festgelegten Qualitätsnorm ab als vielmehr davon wie umfassend ein Produkt oder Dienstleistung die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse befriedigen und damit einen Anteil zur individuellen Lebensqualität des Menschen beiträgt. Diese schlichte Tatsache ist längst zur Grundlage des Marketings moderner Konsumgüterindustrie und Dienstleistungskultur geworden. So ist es nicht das uniforme Massenprodukt, sondern das „Bestanpassbare“, das im Mittelpunkt des Interesses steht.

Veränderte Zeiten erfordern veränderte Formate

Die Römer hätten das Internet bestimmt genutzt (Foto: wjk)Seine eigenen fachlichen Argumente, Überlegungen und Empfehlungen — neben den bisher geübten Formen wie Ver- öffentlichungen, Vorträgen und der Lehre – Interessierten zur Verfügung zu stellen, war nie einfacher als in Zeiten von Wissenschaft 2.0, wikipedia, twitter oder google.

Mein Entschluss diese Möglichkeiten noch stärker als bisher einzusetzen um so auf die Bedürfnisse derer die als regelmäßige Netzbesucher zu bezeichnen sind abzustellen ergibt sich primär aufgrund der Themen mit denen ich mich beruflich befasse.

Themen — und mit diesen verbundene Anliegen und praktische Projekte — die es geradezu zwingend voraussetzen das sie mit interessierten und engagierten Bürger aber auch anderen Experten diskutiert werden.

Welche Themen sind dies?

1. Regionale Lebensqualitätsentwicklung und die Bedeutung von Gesundheit, Bildung und wirtschaftlicher Entwicklung
2. Regionale Gesundheits- und Krankenversorgung. Und hierbei insbesondere die Rolle von Patient und Angehöriger
3. Kooperative Ökonomie, als regional ökonomische Paradigmenwende.