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Deutsches Palliativsiegel für cts- Senioreneinrichtung Haus am See

Gießen/Neunkirchen  10.5.2019                       Das Caritas SeniorenZentrum Haus am See wurde als erste Pflegeeinrichtung im Saarland und süddeutschen Raum sowie als sechste Einrichtung bundesweit mit dem Deutschen Palliativsiegel ausgezeichnet. Damit verbunden sind eine hohe Versorgungsqualität und eine menschenwürdige Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen.

Als erste Pflegeeinrichtung im Saarland und im gesamten süddeutschen Raum darf das Caritas SeniorenZentrum Haus am See nun das Deutsche Palliativsiegel für eine hohe Versorgungsqualität von Schwerstkranken und Sterbenden tragen. Das Siegel bescheinigt eine hohe Betreuungsqualität im letzten Lebensabschnitt. Seit 2006 engagiert sich die Einrichtung im Bereich Palliative Care und wurde bereits 2009 als Modellprojekt vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes gefördert. Die palliative Versorgung stellt einen der Schwerpunkte der Pflegeeinrichtung dar. Charakteristisch für die palliative Arbeit im Haus am See ist ein multiprofessionelles Team aus speziell qualifizierten Pflegekräften, Ärzten, Therapeuten und ehrenamtlichen Helfern, die gemeinsam dafür sorgen, dass die Bewohner des Hauses am Ende ihres Lebens bestmöglich versorgt sind.

https://www.haus-am-see.de/aktuelles/news/Deutsches-Palliativsiegel-fuer-Haus-am-See,52532

Helfer sind im Umgang mit Tod und Sterben auch durch familiäre Erfahrungen geprägt.

 

Gießen, den 17.4.2019       Bereits während der ersten Arbeitseinsätze wird der
überwiegende Teil der Pflegekräfte mit sterbenden
Menschen konfrontiert. Auch bringt ein großer Teil
der Auszubildenden bereits persönliche Vorerfahrungen
mit, die in der inhaltlichen und curriculativen
Ausgestaltung der Themen „Betreuung Sterbender“
und „palliative Pflege“ berücksichtigt werden sollten.
Als eine Konsequenz aus einer empirischen Studie
aus dem Jahr 2017 zeigte sich, dass die den Auszubildenden
begleitende Funktion des Lehrers / Ausbilders
gestärkt werden sollte.

Beitrag Ausbildung 2018

 

Stellenausschreibung: Projektassistenz im Forschungsprojekt „Avenue-Pal – Analyse und Verbesserung des sektor- und bereichsübergreifenden Schnittstellen- und Verlegungsmanagement in der Palliativversorgung“

Gießen, den 3.4.2019         Der TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung und Beratung (Leiter Dipl. Psych. Prof. Dr. Wolfgang George) konzentriert sich auf eine nachhaltige Zukunftsgestaltung von Regionen und Gemeinden – insbesondere im ländlichen Raum. Hierbei steht neben der Etablierung einer regional organisierten Gesundheitsversorgung die Etablierung zukunftsweisender Arbeitswelten im Vordergrund der Aktivitäten.

Wir suchen am Standort Gießen zur Unterstützung des Forschungsprojektes „Avenue-Pal – Analyse und Verbesserung des sektor- und bereichsübergreifenden Schnittstellen- und Verlegungsmanagement in der Palliativversorgung“ eine versierte Projektassistenz.

Nähere Informnationen unter:Stellenausschreibung_Projektassistenz_Avenue-Pal_final

Genossenschaften Filmbeitrag: Coopville ist überall

Gießen, den 16.02.2019      In einem kleinen Film werden die Vorteile kooperativ-ökonomischer Lösungen für die Daseinsvorsorge und den Regionalerhalt aufgezeigt. Neben 2 Energiegenossenschaften wird auch der Betrieb eines Hallenbades vorgestellt. Besonders lohnend indes ist das im Film vorgestellte Beispiel der Friedrich Raiffeisen Schule in Wetzlar. Einer im Rechtskleid der Genossenschaft organisierten Schule

in Wetzlar. Ein Modell das für eine Ausweitung mehr als geeignet ist.

https://www.youtube.com/watch?v=bB0_H63jhYw

Kleiner Ort mit großer Zukunft. Wo Heimat lebt

Gießen, den 21.2.2019                In einer Sendung des Hessischen Rundfunks (Hessenreporter) wird über die Entwicklungsperspektive von Mengerskirchen berichtet. In einem Teil der Berichterstattung wird auch das Gründerzentrum-Westerwald vorgestellt. Dere Beitrag wird am 12.3.2019 zwischen 21.45 und 22.15 Uhr im Hessischen Fernsehen gesendet. Nähere Informtaionen auf dessen Website

https://www.fernsehserien.de/hessenreporter/folgen/136-kleiner-ort-mit-grosser-zukunft-wo-heimat-lebt-1272646

Beitrag für Krankenhausmanagement

Gießen, den 16.12. 2018  Auch wenn für Deutschland keine detaillierten Untersuchungen zu Sterbeorten existieren zeigen die existierenden Zahlen auf, dass seit Jahrzehnten die Mehrzahl der  Bürger Deutschlands ihr Leben in einem Krankengaus beendeten Die Gründe hierfür sind vielfältig: das durchschnittliche Sterbealter steigt (2000: 75,4 Jahre, 2016: 80,6 Jahre); ältere Menschen kumulieren mehr Erkrankungen: Anzahl und Ausmaß der Krankheiten (Multimorbidität) und ein möglicher pflegerischer Bedarf stehen in enger Korrespondenz; immer mehr Menschen leben in Stadtregionen: Kennzeichen des städtisch-urbanen Lebensraums ist u.a. die sich verändernde Arbeitswelt, in deren Konsequenz kleinteiligere, fragilere und zumeist geringer belastbare familiäre Strukturen entstehen. Um nur 2 bedeutsame Einflussgrößen zu nennen.

Der durchweg formulierte Wunsch des Sterbens zu Hause trifft angesichts dieser gesellschaftlichen Realität auf enge Gestaltungsräume. Verantwortliche als auch Mitarbeiter in den Krankenhäusern sind demnach klug beraten nicht nur um die heutige und zukünftige Bedeutung des Krankenhauses als Sterbeort zu wissen, sondern auch darum, wie es gelingen kann, allen Sterbenden ein „zuhause“ als Sterbeort anzubieten und dabei sicherzustellen, dass dieser Ort im Prozess des Sterbens nach Möglichkeit nicht wechselt.

Bis heute bleibt die genaue Bestimmung der relativen Anteile der Sterbeorte (zu Hause, Pflegeheim, Krankenhaus) im Ungenauen bzw. kann nur über indirekte Schätzungen erschlossen werden. Allein für die Krankenhäuser besteht eine zusammenführende Statistik, die einen leicht rückläufigen Trend für die Krankenhäuser anzeigt (vgl. Dasch et al. 2015). Ob sich diese (leichte) Verlagerung als dauerhafter Trend erweisen und sich zugunsten der stationären Pflegeeinrichtung bzw. dem häuslichen Sterben auswirken wird, entzieht sich vorläufig einer exakten Bestimmung. Dass eine Trendwende zugunsten einer häuslich-ambulanten Versorgungskultur prinzipiell möglich ist, zeigt zuletzt ein nordeuropäisches Autorenteam auf indem es dies für einige angelsächsische Länder aufzeigt.

Nähere Informationen: Dezemberausgabe „das Krasnkernhaus“