Allgemein

Stationäre Pflegeeinrichtung in Niedersachsen ausgezeichnet

Gießen, den 21.9.2018    Am 4.9. fand in dem evangelischem Altenzentrum in Westerstede, das mit dem Erwerb des Deutschen Palliativsiegels einhergehende kollegiale Review mit unterschiedlichen Vertretern des Pflegeheims und externen Partnern sowie die Begehung der Einrichtung statt. Am Abend konnte das Prüfergebnis den Einrichtungsvertretern mitgeteilt werden: die Einrichtung wird mit dem Siegel ausgezeichnet. Besonders beeindruckt zeigten sich die 4 angereisten Visitoren über die verschiedensten – z.T. langjährig bestehenden – kooperativen Vernetzungen des Altenpflegezentrums. „Insbesondere die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt und deren Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und der hieraus resultierende hohe Anteil von Bewohnern die eine Verfügung besitzen, haben mich sehr beeindruckt“, so der angereiste Visitor Christian Lanz. Das Evangelische Altenzentrum Westerstede ist die erste Pflegeeinrichtung in Niedersachsen die mit dem Deutschen Palliativsiegel ausgezeichnet wurde. Nähere Informationen unter: https://www.dw-ol.de/pages/aktuell/pressemeldungen/synav_14261/subpages/kultur_zum_altern_und_sterben_entwickelt/index.html

SONY DSC

Existenzgründung im ländlichen Raum

28.8.2018   Existengründung im ländlichen Raum wird gegenwärtig stark unter dem Fokus digitaler bzw. IuK getriebenener Innovation betrachtet. Dies hat sicher seinen Platz und Berechtigung auch für mögliche Existzenzgründungen in kleinen Gemeinden und Städten. Zugleich ersetzt dies nicht die Orientierung an den dort bestehenden Bedarfen und vorhandenen Ressourcen. Einige Anregungen hierzu gibt folgender Beitrag.

Gründerzentren in den ländlichen Räumen

Betreuung Sterbender auf Intensivstation: Berufsbiographische Pfade

10.07.2018   Von den insgesamt 419.341 (2016) in deutschen Krankenhäusern verstorbenen Menschen verbringen – eigenen Berechnungen folgend – jedes Jahr ungefähr 140.000 Menschen ihre letzten Lebensstunden auf Intensivstationen. Genaue Zahlen zu den versorgenden Stationen liegen leider bis heute nicht vor. Ist die Schätzung richtig, sterben in den intensivmedizinisch und intensivpflegerischerischen Versorgungseinheiten 6-mal mehr Personen als dies in den deutschen Hospizen der Fall ist. Die psychosozialen Belastungen und Anforderungen die aus diesem speziellen Versorgungsauftrag bzw. dessen Konsequenzen für die Betreuer ergeben, geht eine neue Veröffentlichung nach. George W: Sterbebegleitung: Eigene Werte als wichtigste Ressource , Pflegezeitschrift 71 (8), 54-60 DOI 10.1007/s41906-018-0648-9,2018

Frühe Erfahrungen besitzen eine besondere Bedeutung

19. Juni   Unabhängig davon ob es gelungene, wünschenswerte oder schwierige und belastende erste Konfrontationen mit sterbenden Menschen waren: die ersten beruflichen Erfahrungen prägen die beruflichen Helfer erheblich. Auch wenn diese bereits Erfahrungen im Elternhaus haben sammeln können. Umso klarer die sich ergebende Aufforderung das Alten- und Krankenpflegepersonal und die Ärzte/-innen bestmöglich vorbereitet und auch begleitet zu wissen. Daraus ergibt sich eine besondere Verantwortlichkeit für die Ausbilder und erfahrene Kollegen/-innen in der Praxis.

Beitrag Altenpflege 2018

 

Außerberufliche Erfahrungen sind für die Betreuer wichtig

6.6.2018   Es sind nicht nur reflektiert-aufgearbeitete berufliche Erfahrungen, die für die Helfer wichtig sind, die sterbende Menschen betreuen. Gerade auch die Erfahrungen im persönlichen Lebensumfeld besitzen einen bedeutsamen Einfluß auf das Verhältnis zu Sterben und Tod. Für zahlreiche Helfer sind diese eigentlich privaten Erfahrungen so bedeutsam und einprägsam, dass sie fortan die berufliche Betreuungsarbeit weit bewußter – und sicher zugunsten der Sterbenden – durchführen.

 

Beitrag Berufserfahrung Die Schwester Der Pfleger Juni 2018

(Video-) Interview mit Zeitschrift Altenpflege

28, Mai 2018    Eine Million Berufstätige, überwiegend Pflegende, befassen sich ständig mit dem Thema Sterben. Das hat Prof. Dr. Wolfgang George im Rahmen seiner deutschlandweit geführten „Gießener Sterbestudie“ herausgefunden. Welche (vor-) beruflichen Erfahrungen diese Menschen in die Sterbebegleitung geführt haben, darüber spricht der Leiter des TransMIT-Instituts für Versorgungsforschung in Gießen im Interview mit der Redaktion Altenpflege

http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Videos/Studie-betrachtet-Biografien-von-Sterbebegleitern