Allgemein

Die Wirklichkeit steht über der Idee

23. Mai 2018   Weitgehende Bestätigung des in der päpstlichen Enzyklika „Laudato si“ identifizierten, zusehend autonomen bzw. selbstregulierenden Erfolgsprozesses von Technik und Wirtschaft erfährt der Herausgeber des Buches Laudato si: Wissenschaftlker antworten auf die Enzyklika von Papst Franziskus durch seine Erfahrungen im Gesundheitswesen. Auch dort führt das – durchaus begründete und notwendige – spezielle und differentielle Wissen immer häufiger dazu, dass die entstanden Informationen (a), die sich ergebenden Handlungsoptionen (b) und die mit diesen verbundenen Leistungen (c), nicht in der hierfür eigentlich notwendigen Weise, zugunsten des Patientenwohls und der Lebensqualität der Patienten zusammengeführt bzw. konsensuell-ethisch geprüft werden.  Wird diese fachliche und ethische Reflexivität durch ökonomische Zielstellungen und Handlungen ersetzt sind die Regeln der Gerechtigkeit insgesamt betroffen. Erweitert man diesen Befund um die Tatsache, dass ca. 80% aller für die Gesunderhaltung von Menschen verwendeten Ressourcen ca. 20% der Weltbevölkerung für sich beanspruchen, wird klar vor welchen Gerechtigkeitsproblemen die Weltgesellschaft heute wirklich steht.

 „Eine Wissenschaft, die angeblich Lösungen für die großen Belange anbietet, müsste notwendigerweise alles aufgreifen, was die Erkenntnis in anderen Wissensbereichen hervorgebracht hat, einschließlich der Philosophie und der Sozialethik. Das ist aber eine Leistung, die heutzutage nur schwer erbracht werden kann. Deshalb kann man auch keine wirklichen ethischen Horizonte erkennen, auf die man sich beziehen könnte. Das Leben geht dahin, sich den Umständen zu überlassen, die von der Technik geprägt werden, die ihrerseits als die wesentliche Quelle zur Deutung der Existenz verstanden wird. In der konkreten Wirklichkeit, die uns entgegentritt, werden verschiedene Symptome sichtbar, die den Irrtum aufzeigen – wie zum Beispiel die Umweltverschmutzung, die Angst und der Verlust des Lebens- und Gemeinschaftssinns. So zeigt sich einmal mehr: Die Wirklichkeit steht über der Idee (S110 Laudato si)“

http://www.laudato-si.info

Projekt zur Verbesserung der Versorgungsqualität in der letzten Lebensphase wird durch G-BA Innovationsfonds gefördert

16. Mai 2018  Konsortium um TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung erhält Zuschlag durch Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat bekanntgegeben, dass das von der TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH eingereichte Projekt „Analyse und Verbesserung des sektor- und bereichsübergreifenden Schnittstellen-  und Verlegungsmanagements in der Palliativversorgung“ eine umfangreiche Förderung in Höhe von 1.994.520,00 Euro erhalten wird. Das Projekt wird innerhalb der Förderungsdauer von drei Jahren von einem Konsortium unter der inhaltlichen Leitung des TransMIT-Projektbereichs für Versorgungsforschung realisiert. Die Gesamtprojektsteuerung übernimmt die TransMIT als Koordinator. Zu den Konsortialpartnern gehören das Universitätsklinikum Gießen undMarburg, die Gemeinnützige Gesellschaft für Soziale Dienste, der AWO Stadtkreis Gießen mbH, das Deutsche Krankenhausinstitut e.V., die BIG direkt gesund, die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg sowie die Technische Hochschule Mittelhessen. Um die angestrebte Qualität der Forschung und den Praxistransfersicher zustellen, sind die Altenheime und Pflegezentren Main-Kinzig-Kreis, die Hessische Kassenärztliche Vereinigung sowie der Hessische Städte- und Gemeindebund ergänzend eingebunden.

„Die positive Entscheidung des Innovationsausschusses ist ein großer Erfolg für die Versorgungsforschung in der mittelhessischen Region“, betont Prof. Wolfgang George, Leiter des TransMIT-Projektbereichs für Versorgungsforschung und verantwortlich für die inhaltliche Projektkoordination, stellvertretend für die beteiligten Konsortialpartner.

 

Albert-Osswald Pflegeeinrichtung des AWO-Stadtkreis Gießen mit Siegel ausgezeichnet

Erste hessische Pflegeeinrichtung ausgezeichnet

30. April 2018   Das „Albert-Osswald-Haus“ der Gemeinnützigen Gesellschaft für Soziale Dienste der AWO-Stadtkreis Gießen mbH ist Hessens erste stationäre Pflegeeinrichtungen, die mit dem Deutschen Palliativsiegel ausgezeichnet wurde. Das unter Koordination von Prof. Wolfgang George entwickelte Verfahren wurde 2014 mit dem Ziel vorgestellt, stationäre Versorger auszuzeichnen, denen es gelingt Schwerstkranke und Sterbende menschenwürdig zu betreuen. „Das Albert-Osswald-Haus ist eine Einrichtung, in der der Leitsatz ’Wir gestalten Lebensräume mit Herz und Respekt’ auch für die Lebensphase des Sterbens und darüber hinaus gilt und gelebt wird. Hier wird deutlich, dass es in Alten- und Pflegeheimen entgegen häufiger oft unbegründeter Vorbehalte möglich ist, ein letztes Zuhause zu finden mit der Gewissheit menschlich und mit einer hohen Fachlichkeit begleitet und umsorgt zu werden“, so der begleitende Visitor Uwe Brömmer.

https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Keine-Spezialwelt-fuer-das-Sterben;art71,424363

Auszeichnung für Albert-Osswald-Haus

Pflegeeinrichtung Santa Isabella in Niedernberg ausgezeichnet

Im November 2017 wurde die stationäre Pflegeeinrichtgung Santa Isabella in Niedernberg/Franken mit dem Deutschen Palliativsiegel ausgezeichnet. „Wir sehen das Santa Isabella als gelungenes Beispiel dafür, dass es in Deutschland Pflegeeinrichtungen gibt, die entgegen aller immer wieder zu hörenden und sicher teils berechtigten Kritiken, Hervorragendes leisten und wir sehen es als unsere Pflicht, auf diese ausdrücklich hinzuweisen“, so der Siegelgeber Wolfgang George: “Dabei gelingt es der Einrichtung sehr gut  vitale, gemeindenahe und bürgerfreundliche Angebote in das Versorgungskonzept zu integrieren. Kooperationen, die dann auch für die anspruchsvolle Situation des Sterbeprozesses hilfreich sind.“ Die Urkundenübergabe fand im Rahmen des 5.Kongresses zu den Sterbebedingungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen am 30.11.2017 in Gießen statt.

Wie organisiert man regionale Wertschöpfungsketten?

Eine Fortbildung zum „Zertifizierten Regionalökonomen“ bietet die Technische Hochschule Mittelhessen ab dem kommenden Wintersemester an. Der Lehrgang des Hochschulzentrums für Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiter kommunaler und anderer öffentlicher Einrichtungen, an Beschäftigte der Regionalwirtschaft, an Planungs-, Projekt- und Beratungs-Gesellschaften.

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Regional-ökonomisches Wissen werde dringend benötigt, bilanziert Prof. Dr. Wolfgang George, fachlicher Leiter des Lehrgangs. Und er erläutert: „Die Teilnehmer lernen, wie regionale Wertschöpfungsketten multidimensional organisiert und regionale Marken aufgebaut werden. Sie können so der erkennbaren Abwanderung aus dem ländlichen Raum und dem regionalen Kaufkraftverlust entgegenwirken.“ (Foto: TH Mittelhessen)

Das Handwerkszeug hierfür liefert der einsemestrige nebenberufliche Lehrgang in drei Modulen. Zunächst geht es um „Methoden, Techniken, Qualitäts- und Risiko-Management“.Das zweite Modul widmet sich speziellen Problemen der Regional-Ökonomie wie Finanzplanung, Marketing, Businessplan und Controlling. Der letzte Abschnitt trägt den Titel „Regional-Ökonomie als Strategie der Unternehmens- und Geschäftsfeldentwicklung“. Die Wissensvermittlung erfolgt über eine Online-Lernplattform.

Zusätzlich sind 15 Präsenztage vorgesehen. Die Leistungsnachweise werden für den Studiengang Master of Business Administration der THM anerkannt.

Kooperationspartner sind der Deutsche und der Hessische Städte- und Gemeindebund. Der Lehrgang beginnt im Herbst. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober.

Weitere Informationen gibt es bei Tina.Weiss@hzw.thm.de und im Internet (www.thm.de/hzw).

Abschlussbericht „Hessischer Energiegipfel“ liegt vor.

Hessischer Energiegipfel

Am 10. November 2011 fand in der Staatskanzlei in Wiesbaden die Abschlusssitzung zum Hessischen Energiegipfel statt. Im Anschluss daran stellten der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier gemeinsam mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Jörg-Uwe Hahn, Umweltministerin Lucia Puttrich, Wirtschaftsminister Dieter Posch und Finanzminister Dr. Thomas Schäfer die Ergebnisse der Beratungen vor. (Foto: Pressestelle der Hessischen Staatskanzlei)

Genossenschaftliches Vorgehen hat die Chance, sich als Leitmodell durchzusetzen.

„Wir sehen uns in unserem Vorgehen Energie-Genossenschaften in möglichst enger Abstimmung mit den kommunalen Partnern zu gründen bestätigt“.

Der § 121 der Hessischen Gemeindeordnung, der die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen begrenzt, soll zugunsten einer „kriteriengeleiteten“ Betätigungs-Möglichkeit relativiert werden. Und hier denkt man auch an die Beteiligung von Bürger-Genossenschaften.

„Wesentliche Aussagen des Berichtes bestätigen ausdrücklich unser bisheriges Vorgehen.“, bewertet Dr. Wolfgang George von der ARGE Energie-Genossenschaften den am 10. November veröffentlichten Abschlussbericht des Hessischen Energiegipfels.

Der 22-seitige Bericht fasst die Ergebnisse und Empfehlungen der 4 Arbeitsgruppen und die verschiedenen Kommentierungen der hessischen Oppositionsparteien zusammen.Zu folgenden Sachverhalten formulieren die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse und Empfehlungen:

1. Ausbau eines zukunftsfähigen Energiemixes aus erneuerbaren und fossilen Energien in Hessen.
2. Identifizierung von Energieeffizienz- und Energiespar-Potentialen in Hessen.
3. Anforderungen an eine verlässliche und versorgungssichere Energieinfrastruktur.
4. Gesellschaftlichen Akzeptanz einer veränderten Energiepolitik in Hessen.

„Natürlich bleiben zahlreiche Unschärfen und auch offene Fragen. Umso erfreulicher, dass unsere Kernbotschaft einer kooperativen Regional-Ökonomie sich an verschiedensten Stellen einfindet, obwohl wir nicht direkt in der Gruppe vertreten waren.

Wenn wir auch weiterhin in kooperativ-intelligenter Abstimmung mit den Vertretern der Kommunen, deren Stadtwerken, den regionalen Banken und eben auch den Bürgern vorgehen, wird sich das genossenschaftliche Vorgehen als Leitmodell durchsetzen. Da bin ich sehr zuversichtlich.

Zugleich müssen wir kritisch prüfen, wie wir unsere Argumente, Erfahrungen und Modelle zukünftig konstruktiv in einen zu erstellenden hessischen Masterplan einbringen. Aber auch hier bin ich zuversichtlich, denn uns eint das gemeinsame Interesse an einer lebenswerten Zukunft in Hessen.“

Veränderte Rahmenbedingungen für die Region erfordern neue berufliche Kompetenzen.

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Prof. Dr. Wolfgang George: Schlüssel zum Erfolg die regionalen Veränderungen nutzen (Foto: Wilfried J. Klein)

Die verschiedenen Handlungsfelder der Regionalwirtschaft und die sich aus diesen ergeben, haben sich verändert. Der Wandel ergibt sich weniger aus den gesetzlichen Veränderungen oder neuen Erkenntnissen der Volks- und Betriebswirtschaft als vielmehr den sich ändernden endogenen Bedingungen für die Region. So wirken sich der demographische Wandel, Landflucht, Konzentration der Unternehmen und Kompetenzen nicht ausgeglichenen Kommunalhaushalten und der damit einher gehende Rückbau infrastruktureller Leistungen zusehend aus.

Berufliche Aus- und Weiterbildungen zum Regionalmanager waren eine Reaktion auf diese Änderungen. Indes zeigt sich gegenwärtig dass die vermittelten Methoden und Kenntnisse nur bedingt geeignet sind die gegenwärtig notwendigen Steuerungen zu vermitteln.So ist noch dezidierteres Wissen um das wirtschaftliche Entwicklungspotential der Region gefordert. Aus diesen — zu mehr Wettbewerb und Aktionsfeldern in der Region — führenden Potentialen haben sich neue Organisations-Formen, Funktionalitäten und Geschäftsmodelle für die Regionalwirtschaft etabliert. Diese bleiben nicht ohne Auswirkung auf die Tätigkeits- und Verantwortungs-Profile der Kommunen, Stadtwerke und die in der Region tätigen Organisationen und deren Mitarbeiter. So ist ein Schlüssel zum Erfolg die regionalen Veränderungen zu nutzen die Ausbildungsqualität, Kenntnisse und Fähigkeiten der handelnden Personen.

Regionale Ökonomie : Bürger mobilisieren ihre eigenen Ressourcen

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Prof. Dr. Hans-H. Münkner schrieb in seinem Buchbeitrag über die regionale Ökonomie

Helmut Euler: Das Geld des Dorfes dem Dorfe

Obgleich Kenntnisse über Genossenschaften oft fehlen, Vorurteile weit verbreitet sind und Genossenschaftslehre im Unterricht an Schulen und Universitäten eher die Ausnahme, als die Regel ist, zeigt sich in den vergangenen Jahren verstärktes Interesse an der Gründung neuer Genossenschaften.

Wie zu Zeiten Raiffeisens und Schulze-Delitzschs entwickeln sich mit Bio-Energiedörfern, genossenschaftlichen Dorfläden und Kooperation im Gesundheitswesen replizierbare Modelle neuer Genossenschaften, die zahlreiche Nachahmer finden.

Als neuer Trend ist zu beobachten, dass der Nutzerkreis sich erweitert. Von einer begrenzten Selbsthilfegruppe für individuelle Zwecke kommt es häufiger zu lokalen und regionalen Bürgergruppen zu Verfolgung kommunaler und regionaler Zwecke, wo der Staat sich zurückzieht und kommerzielle Investoren kein Interesse zeigen. Bürger mobilisieren ihre eigenen Ressourcen um Infrastruktur zu erhalten und auszubauen, Lebensqualität in der Kommune nachhaltig zu verbessern, Arbeitplätze außerhalb der Landwirtschaft zu schaffen, Selbstversorgung mit Energie, Nahrungsmitteln und sozialen/kulturellen Dienstleistungen zu organisieren.

Dafür wurden durch die Genossenschaftsrechtsnovelle 2006 die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessert. Es werden Gründungshilfen organisiert und Gründungskosten gesenkt. Typisch genossenschaftliche Finanzierungsregeln werden wieder entdeckt und zeigen den Weg zur Mobilisierung örtlicher Ressourcen für örtliche Entwicklung nach dem Motto „Stärkung der örtlichen Infrastruktur mit eigenen Ressourcen“.

Helmut Euler, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Hessenland eG spricht in einem Bericht in der Oberhessischen Presse (vom 26.05.2011, S. 27) von der VR Bank Hessenland „als Impulsgeber, nicht als investierender Akteur: Das Geld des Dorfes dem Dorfe“ und von Geldanlagen, „die den Bürgern die Teilhabe an der Wertschöpfungskette ermöglichen“.

Kurzbiographie von Prof. Dr. Hans-H. Münkner

Geboren 1935. Jurastudium in Marburg, Mainz und Berlin 1955 – 1961, Abschluss mit 1. juristischem Staatsexamen. Ausbildung als Genossenschaftsberater für Entwicklungsländer 1962/63, 1970 Promotion zum Dr. jur. am Fachbereich Rechtswissenschaften der Philipps-Universität Marburg, mit einer Arbeit zum afrikanischen Genossenschaftsrecht. 1972 Ernennung zum Professor für in- und ausländisches Gesellschaftsrecht und Genossenschaftslehre an der Philipps-Universität Marburg. 1972-1991 Mitglied des Direktoriums, von 1991 bis 2000 geschäftsführender Direktor des Instituts für Kooperation in Entwicklungsländern der Philipps-Universität Marburg. Seit 2000 im Ruhestand.Gastprofessuren: 1982-1988 Universität Padjadjaran (UNPAD), Bandung, Indonesien; 1993 Universität Paris V, René Descartes.
Forschungsschwerpunkte: Gesellschaftsrecht und Bodenrecht der Entwicklungsländer, insbesondere Genossenschaftsrecht (Gesetzgebungsberatung) und Selbsthilfeförderung in Afrika und Asien, Einsätze als Berater im Rahmen internationaler (FAO, ILO, UNIDO UNDAT, IFAD) und bilateraler Entwicklungszusammenarbeit (GTZ, FES, KAS) in Afrika, Asien, Pazifik, Lateinamerika. 1987-1991 Koordinator des Großprojekts der DG BANK „Strukturfragen der deutschen Genossenschaften“.
Gesetzgebungsberatung im Bereich Genossenschaftsrecht in Europa (Malta 1978/79); Afrika (Obervolta/Burkina Faso 1978-1980; Tansania 1982/83; Lesotho 1984; Guinea/Conakry 1985; Zimbabwe 1986-88; Kamerun 1990-92; Kenia 1994; Côte d’Ivoire 1995; Mauritius 1997); Asien (Singapur 1974/75; Thailand 1979/80 und 1994; Pakistan 1983; Malaysia 1989); Süd-Pazifik (Solomon Islands und Tuvalu 1987).

Mitgliedschaften: Seit 1973 Mitglied des Board of Trustees, seit 1992 Patron und seit 2009 Fellow der Plunkett Foundation for Co-operative Studies, Oxford. Seit 1974 Vorstandsmitglied der Gesellschaft für afrikanisches Recht. Mitglied des Grundwertekomitees und von der Reference Group für die Reform der Genossenschaftsprinzipien des Internationalen Genossenschaftsbundes (IGB), Genf (1990 bis 1995). 1994-1999 Mitglied des Beirates Bodenrecht und Bodenordnung der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), Eschborn. Mitglied der Faculté Européenne des Sciences du Foncier, Strasbourg. Seit 1990 Mitglied der Asociación Internacional de Derecho Cooperativo, Universidad de Deusto. Seit 1995 Ehrenmitglied der British Co-operative Law Association.

Prof. Dr. Hans Münkner ist ebenso Verfasser zahlreicher Bücher und Aufsätze über die Themen Genossenschaftstheorie, Recht der Selbsthilfeorganisationen, Selbsthilfeförderung, afrikanisches Bodenrecht, Recht und Entwicklung und Gesetzgebungsberatung.