Angehörigenintegration im Krankenhaus – Stand der Dinge und Ausblick | Publikation

Angehörige sind für Patienten von zentraler Bedeutung in allen Phasen – von der Heilung über die Genesung bis hin zur Rehabilitation sowie bei längerfristiger Pflege. Das haben Gesetzgeber und Kostenträger längst erkannt und berücksichtigt. Doch wie sieht die Realität aus? Eine Studie belegt unter anderem, dass die Zusammenarbeit mit den Angehörigen im ambulanten Versorgungssektor noch besser gelingt als im stationären Versorgungs­bereich. Insgesamt besteht bei der Angehörigeneinbindung noch deutlicher Entwicklungsbedarf.

Neue Gießener Studie 2022 stellt die psycho-sozialen Bedingungen des Sterbens in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in den Fokus

TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung initiiert erneut umfassende empirische Studie zur aktuellen Betreuungs- und Versorgungslage von Schwerstkranken und Sterbenden Gießen, 25. Mai 2022 Es ist genau 10 Jahre her, dass das Team um Prof. Wolfgang George, Leiter des TransMIT-Projektbereichs für Versorgungsforschung, 2012 in einer deutschlandweiten Studie die psycho-sozialen und medizinisch-pflegerischen Bedingungen der… Read more

Genossenschaften führen die Interessen vieler zusammen.

Das genossenschaftlich organisierte Handeln bietet sich an, um die Interessen vieler bei einer Projekt-Finanzierung oder beim Geschäftsbetrieb zusammenzuführen. Das demokratische Wirtschaftsprinzip der Genossenschaft ist als förderungswürdiges Staatsziel in zahlreichen Bundesländern aufgeführt. Netzwerke verhindern Insellösungen. Im Gesundheitswesen und der Sozialwirtschaft existieren tradierte Betätigungsfelder von Genossenschaften (Einkauf, Handel, Wohnungswirtschaft). Die für die… Read more

Wo liegen die Begründungen für eine regional organisierte Medizin?

Besitzen gesundheitliche Risikofaktoren eine räumliche Struktur? Es sind epidemiologische Ergebnisse und die mit ihnen verbundenen Erfahrungen, die deutliche Hinweise auf eine regional moderierte Beeinflussung von Krankheiten — von deren Entstehung bis hin zur Versorgungsstrategie — nahelegen. So beschreiben bereits Becker und Wahrendorf in ihrem Krebsatlas 1981-1990 die regionalen Unterschiede in… Read more

Regionalentwicklung entlang der Bedürfnisse und Lebensqualität der Menschen

Der Mensch im Mittelpunkt regionaler Gesundheits- versorgung Die Zufriedenheit des Einzelnen hängt weniger von einer abstrakt- festgelegten Qualitätsnorm ab als vielmehr davon wie umfassend ein Produkt oder Dienstleistung die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse befriedigen und damit einen Anteil zur individuellen Lebensqualität des Menschen beiträgt. Diese schlichte Tatsache ist längst zur… Read more